Mique wush tagooven!
Hallo, mein Freund!

Mit einer Begrüßung in der Sprache der Ute heißen wir Sie herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe unseres Utah Newsletters! Auch diesmal haben wir hoffentlich wieder interessante Aspekte unseres facettenreichen Bundesstaates zusammengetragen. Im Special beschäftigen wir uns diesmal mit Capitol Reef, dem unbekanntesten Nationalpark Utahs, den wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen wollen! Zudem gibt es zwei Wandertipps, wir zeigen Ihnen einen Fluss in Schwanenhalsform, berichten über Kunst im See und ein Sportereignis für Senioren, außerdem veröffentlichen das Gewinnerphoto des letzten Newsletters. Und auch diesmal möchten wir Sie auffordern, uns Ihr schönstes Bild zuzusenden, uns Fragen zu stellen, oder uns einfach nur Ihre Kritik und Ihre Anregungen zu schicken. Wir freuen uns. Nun aber viel Spaß beim Lesen.

Ihr Utah Office of Tourism

Inhalt:

  1. Nationalpark Special: Capitol Reef Nationalpark
  2. Unser Wandertipp: Devils Garden und Lower Calf Creek Falls
  3. Unser Insidertipp: Freier Eintritt zum berühmten Tabernakelchor
  4. Utahs State Parks: Der Goosenecks State Park
  5. Kunst im See: Spiral Jetty von Robert Smithson
  6. Unser Sporteventtipp: Die World Senior Games in St. George
  7. Unser Veranstaltertipp: Ranchurlaub in Utah
  8. Westernfeeling pur: Rodeos in Utah
  9. What’s new? Neue Citytouren in Salt Lake
  10. Wussten Sie eigentlich….
  11. My Utah: Schicken Sie uns Ihr Lieblingsbild von Utah
  12. Was ich schon immer mal wissen wollte….

1. Im Land des schlafenden Regenbogens: Die unwirklichen Landschaften des Capitol Reef Nationalparks

Geprägt wird Capitol Reef von der „Waterpocket Fold“, einer riesigen Falte in der Erdoberfläche, die sich wie eine 160 km lange Wirbelsäule durch den Nationalpark zieht. Daneben gibt es zahlreiche markante Felsen wie den Capitol Dome - einen weissen, wie das Kapitol in Washington geformten Felsen - natürliche Steinbrücken, die Temples of the Sun and Moon in der weiten Ebene des Cathedral Valley, sowie die alte Siedlung und grüne Oase Fruita am Fremont River. Das Hinterland nördlich des Hwy 24 ist geprägt von den unwirklichen Landschaften der Caineville Badlands, mit Felsenhügeln in den ungewöhnlichsten Farben, die vom tiefen weinrot über schwefel- und ockergelb über blaugrün zu aschgrau werden, plötzlich übersät mit schwarzen Lavakugeln, dann wieder mit grünen Pflanzen bewachsen, während sich in der Ferne mal endlose schroffe Felsklippen, mal schneebedeckte Berge zeigen. Wegen seiner farbintensiven Felsen nennen die Navajo das Gebiet „Land des schlafenden Regenbogens“.

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2. Unser Wandertipp: Devils Garden und Lower Calf Creek Falls im Grand Staircase Escalante National Monument

Das Grand Staircase Escalante National Monument im Süden Utahs ist mit seinen 7.700 km² das größte Naturschutzgebiet im Kernland der USA. An seinem nordwestlichen Rand entlang führt die berühmteste Panoramastraße Utahs, der Highway 12, bekannt für seine spektakulären Windungen und Ausblicke, und zugleich eine der wenigen asphaltierten Straßen in der Region. Zwei schöne Wanderungen entlang dieser "All-American Road" möchten wir Ihnen diesmal vorstellen.

Kurz hinter dem Örtchen Escalante zweigt die Hole-in-the-Rock Road - wie die meisten hier in der Region nicht asphaltiert, aber gut zu befahren - vom Highway 12 ab. Bereits nach 20 km erreicht man den gut zugänglichen Devils Garden, eine großartige Landschaft mit riesigen Figuren aus hellem und dunklem Sandstein, die in den Fels hineingemeißelt scheinen. Es gibt keinen festgelegten Wanderweg, man kann sich dennoch gut ein paar Stunden hier aufhalten und die aus Sandstein geformten Brücken, Bögen, Fenster, bizarr geformten Türmchen und versteinerten Sanddünen bewundern und erklimmen. www.utah.com/escalante/hiking_trails.htm

Parallel zum Highway 12 verläuft der Calf Creek, ein kleines Bächlein, das schließlich in den größeren Escalante River mündet. Zwischen Escalante und Boulder findet man den Eingang zum Lower Calf Creek Falls Trail, der entlang des Bachs verläuft: ein großartiger, bequem zu laufender Wanderweg durch einen grandiosen Canyon aus Navajo Sandstein, der nach 5 km an einem Wasserfall endet. Hier stürzt der Calf Creek mit lautem Getöse aus 40 m in die Tiefen hinab. Entlang des Weges sieht man indianische Felszeichnungen, zahlreiche Kakteen und Wüstenblumen - und wenn man Glück hat, einen Golden Eagle, der in den hohen Canyonwänden nistet. Der Eintritt in das Gebiet beträgt 2 Dollar, die man selber in einer Box entrichtet. Der Wanderweg beginnt an der Calf Creek Recreational Area & Campground. www.utah.com/hike/calf_creek.htm
Weitere Informationen zu Straßenverhältnissen und Wanderwegen hat das Visitor Center in Escalante, direkt am südlichen Ortseingang.

3. Freier Eintritt: Der Tabernakelchor in Salt Lake City

Wer einmal den berühmten Mormon Tabernacle Choir in Salt Lake City hören möchte, der hat jede Woche gleich zwei Gelegenheiten, dies zu tun. Die 360 Laiensängerinnen und -sänger üben jeden Donnerstagabend von 20:00 – 21:30 Uhr im historischen Tabernakel, einem prächtigen Konzertsaal im Temple Square mitten in Salt Lake City. Sonntags findet von 9:30 – 10:00 Uhr „Music and the Spoken Word“ statt, ein Konzert, das live über mehrere TV Sender und Radiostationen übertragen wird – und dies ununterbrochen seit 1929. Manchmal wird der Chor vom Orchester begleitet, manchmal von der imposanten Orgel, die mit 11.623 Pfeifen zu den größten der Welt zählt. Bis 9:15 Uhr muss man seinen Platz eingenommen haben, es ist jedoch ratsam, spätestens um neun Uhr dort zu sein. Das Tabernakel mit seiner auffälligen halbrunden, glänzenden Kuppel wurde kürzlich renoviert und ist seit 2007 wieder geöffnet. Aufgrund der besonders großen Nachfrage wird das Konzert in den Sommermonaten und im Dezember in das nicht minder prächtige Auditorium im gegenüberliegenden Conference Center verlegt. Hier empfiehlt sich zudem eine Tour auf das Dach des Centers, wo ein riesiger Garten mit Teichen, Springbrunnen, Bäumen und Blumen angelegt wurde und von wo man eine grandiose Aussicht auf Temple Square, Salt Lake City und die Umgebung mit den Rocky Mountains und Salzsee hat. Eintritt zu den Donnerstagsproben und Sonntagskonzerten ist frei, ebenso wie eine Führung durch das Conference Center. Wer einen Überblick über Temple Square bekommen möchte, sich für die Geschichte und Innenansicht des Tempels interessiert, der nur Mitgliedern der „Kirche Jesu Christi der heiligen der letzten Tage“ (kurz: Mormonen) vorbehalten ist, sollte das South Visitors’ Center im Temple Square besuchen. Ausführliche Infos zum Tabernakel Chor unter www.mormontabernaclechoir.org

4. Die Mäander des San Juan River im Goosenecks State Park

50 km nördlich von Monument Valley und 12 km nordwestlich von Mexican Hat, wo viele Besucher des Monument Valley Tribal Parks übernachten, liegt der Goosenecks State Park. Hier hat sich der San Juan River in 300 Millionen Jahren einen 8 km langen Weg durch den roten Fels gegraben, legt dabei aber nur 1,6 km Luftlinie zurück. Woher der Name Goosenecks, also Schwanenhals herrührt, ist leicht zu erkennen, wenn man vom Rand hinunterblickt. Der Eintritt in den State Park ist kostenlos, es gibt vor Ort Picknick- und einfache Campingplätze ohne Wasser- oder Stromanschluss. Insgesamt gibt es vier Stellplätze für Wohnmobile bis zu 30ft lang. Der Park ist ganzjährig geöffnet, täglich 24 h. Die nächsten Unterkünfte findet man in Mexican Hat, Bluff und im Monument Valley. stateparks.utah.gov/parks/goosenecks/, www.southeastutah.com

5. Kunst im See: Spiral Jetty von Robert Smithson

Im nordöstlichen Teil des Great Salt Lake, dem Großen Salzsee in Utah, ist im Jahre 1970 Spiral Jetty des amerikanischen Landart-Künstlers Robert Smithson entstanden: Die rund 500 m lange spiralförmige Erdskulptur aus schwarzen Basaltsteinen, Erde und Salz, die je nach Wasserstand mal mehr, mal weniger aus dem See herausragt, liegt 25 km südlich der Golden Spike National Historic Site und ist über eine ungeteerte Straße zu erreichen. Spiral Jetty gilt als das wichtigste Werk von Smithson, der 1973 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Unterkünfte gibt es im 45 km entfernten Brigham City.
In Lucin im Nordwesten Utahs, an einer Seitenstraße abseits Hwy 30 nahe der Grenze zu Nevada, steht ein weiteres Landart-Kunstwerk: Nancy Holt, die Witwe von Smithson, hat hier 1976 die Sun Tunnels fertig gestellt. Vier Betonröhren von 5,5 m Länge und 2,7 m Durchmesser liegen hier zu einem X arrangiert. Je nach Tages- und Jahreszeit bieten sich immer wieder verschiedene Ausblicke, auch durch die speziell angeordneten Löcher. www.boxelder.org/tourism/visitor/index.html, www.spiraljetty.org, www.robertsmithson.com/earthworks/spiral_jetty.htm

6. Oldies but Goldies: Die alljährlichen Huntsman World Senior Games in St. George

Vom 6.-18. Oktober 2008 finden in St. George im Südwesten Utahs zum 21. Mal die Huntsman World Senior Games statt: ein internationaler Sportwettbewerb für Männer und Frauen über 50 Jahren! Teilnehmen können Sportler in über 20 Disziplinen, die von traditionellen Sportarten wie Basketball, Volleyball, Leichtathletik und Tennis über exotische Disziplinen wie Bowling, Mountainbiking und Square Dance reichen. In den Wettbewerben werden die Teilnehmer in Altersgruppen aufgeteilt. An diesem internationalen Wettbewerb mit rund 7.000 Teilnehmern haben bisher Athleten aus 53 Nationen teilgenommen, darunter auch aus Deutschland und der Schweiz. Im letzten Jahr waren die Damen des DVV (Deutscher Volleyball Verband) besonders erfolgreich: sie holten sich die Silbermedaille. Aber auch viele deutsche und Schweizer Einzelathleten konnten schon durch ihre Leistungen überzeugen.
Die Anmeldegebühr beträgt vor dem 1. August 69 USD (44 Euro), danach 89 USD (57 Euro). In der Gebühr sind neben Willkommenspäckchen, T-Shirt, Essensgutschein und Erfrischungsgetränken während der Aktivitäten auch alle Eintrittspreise für die Zeremonien, Broschüren, Übersetzungshilfen und Shuttle Service enthalten. Hinzu kommt eine Sportgebühr, die je nach Sportart ab 5 USD (3 Euro) kostet. Anmeldeschluss ist der 1. September.
Ausgetragen werden die Spiele in St. George im Südwesten Utahs, Ausgangspunkt für den Zion Nationalpark. Der nächste internationale Flughafen befindet sich in Las Vegas, ca. 2 h von St. George entfernt. Zwischen Las Vegas und St. George fahren Shuttlebusse. Wer sich für die Spiele interessiert, findet unter www.seniorgames.net alle Informationen.
Wer die Anmeldung und Reise nicht selber organisieren möchte, sondern zusammen mit weiteren Athleten an den Spielen teilnehmen möchte, hat dafür einen Ansprechpartner in Bonn: Der Club "Sechzig, Na Und?" organisiert seit vielen Jahren Reisen zu den Spielen, auch für Nicht-Mitglieder. Interessierte können sich dort melden. Tel. +49-(0)228-361066 oder unter www.sechzig-na-und.de.
Wer wissen möchte, was St. George und der Zion Nationalpark ansonsten zu bieten haben, findet ausführliche Informationen in der letzten Ausgabe des Utah Newsletters unter www.visitutah.eu

7. Reiten mit den Cowboys: Ranchurlaub in Utah

In Utah ist der wilde Westen noch sehr lebendig. Wer dies einmal hautnah erleben möchte, für den empfiehlt sich der Aufenthalt auf einer Ranch.
Auf der Rockin’ R Ranch, einer Working Cattle und Guest Ranch, wird noch richtig gearbeitet und Vieh gezüchtet. Und als Gast kann sich hier jeder mal als Cowboy versuchen, ohne auf irgendwelche Annehmlichkeiten zu verzichten. Ausritte und Lassowerfen stehen auf dem Programm, ebenso wie relaxen, wandern und schwimmen. Man muss kein geübter Reiter sein, wenn man einen Ranchaufenthalt plant. Auch wer vorher noch nie auf einem Pferd gesessen hat, kann an den Ausritten teilnehmen. Auf der Rockin’ R Ranch kann man mit der gesamten Familie ausspannen, zudem sind die Nationalparks Bryce Canyon (1h), Capitol Reef (1,5h) und Zion (2,5h) nicht weit entfernt. Wer etwas geübter im Sattel ist, für den sind die Viehtriebe, die Cattle Drives ein großes Highlight: man ist mit den Cowboys mehrere Tage unterwegs, wobei jedem selbst überlassen ist, wie tatkräftig er mit zupacken möchte. Übernachtet wird in der freien Natur - unter freiem Sternenhimmel oder im Zelt. Hier kommt das wahre Westernfeeling auf.
Etwas luxuriöser geht es auf der Sorrel River Ranch zu. Dieses einzige 4 Diamond Resort in Utah besticht durch seine grandiose Lage inmitten roter Felsen direkt am Colorado River und durch die komfortablen Zimmer und Suiten im gemütlichen Ranchstil. Ausritte in die traumhafte Umgebung sind hier ebenso möglich wie River Rafting oder Wellness im rancheigenen Spa. Die Ranch liegt nur 30 min von Moab entfernt, Ausgangspunkt für die Nationalparks Arches und Canyonlands! Auch die Berge sind nicht weit; von hier startet eine Traumstraße über das La Sal Gebirge mit seinen bis zu 3.900 m hohen Bergen. Abends kann man sich im Sorrel River Grill mit Blick auf den Fluss von Chefkoch John Clickner verwöhnen lassen, der auf höchst anspruchsvolle Weise die französische Küche mit amerikanischen Westernklassikern verbindet.
Buchen kann man beide Ranches über den deutschen Spezialveranstalter Buster Tours in Waldaschaff. Ein dreitägiger Aufenthalt auf der Rockin’ R Ranch mit allen Ranchaktivitäten und Vollpension plus Mietwagenrundreise inkl. drei Übernachtungen und Mietwagen kosten z.B. im September ab 720,- Euro. Für die exklusive Sorrel River Ranch hat Buster Tours zwei Nächte zu 190 Euro pro Person inklusive Frühstück im Angebot. Hinzugebucht werden können sowohl Gruppenausritte als auch Einzelritte für den erfahrenen Reiter und natürlich weitere Aktivitäten. Für die Leser des Utah Newsletters bietet Buster Tours bis zum 30.9. 2008 auf den Aufenthalt auf einer Ranch einen Rabatt von 5% an. Bei Buchungsanfragen bitte darauf hinweisen. Weitere Angebote zu Rundreisen und Kataloganforderung unter www.buster-tours.de oder unter Tel. +49- (0)6095 - 99 49 92.

8. Westernfeeling pur: Rodeos in Utah

Wenn man nicht selber auf einer Ranch wohnen möchte, trotzdem nach einem echten Westernerlebnis sucht, hat im Sommer zahlreiche Möglichkeiten, einem Rodeo oder einer typischen Parade beizuwohnen. In Tremonton im Norden Utahs, unweit der Interstate 15, die von Idaho kommend Utah von Norden nach Süden durchquert, findet alljährlich im August das Box Elder County Fair & Golden Spike Rodeo statt, Utahs ältestes professionelles Rodeo, zu dem jährlich 70.000 Besucher anreisen. Ein riesiges Volksfest mit Wettkämpfen, Märkten und Paraden. Zwischen dem 20.-23. August 2008 finden allabendlich Rodeos statt. Eintritt beträgt zwischen 8 und 10 Dollar (5,- bis 6,50 Euro). Die Region ist geprägt von sanften grünen Hügeln, Landwirtschaft mit Vieh- und Pferdezucht, der weiten Ebene des Großen Salzsees und natürlich dem Eschen-Ahorn, engl. Box Elder, der der Region den Namen gab. www.boxelder.org
Auch in anderen Regionen Utahs gibt es alljährlich Rodeos, die meistens jedoch bereits im Juli stattfinden: Die Pioneer Days in Ogden www.ogdenpioneerdays.com, die Spanish Fork Fiesta Days bei Provo www.spanishfork.org, und das Ute Stampede Rodeo in Nephi www.utestampederodeo.com. Bei manchen Rodeos sollte man im Voraus Tickets reservieren.

9. Hop on/Hop off: Neue Citytouren in Salt Lake

Seit diesem Sommer gibt es in Utahs Hauptstadt Salt Lake City neue Bustouren für Touristen, die nach dem Hop on/Hop off - System funktionieren. Die auffälligen roten London-Busse fahren alle 45 min insgesamt 15 Attraktionen in der Stadt an, bei denen man beliebig ein- und aussteigen kann. Mit dem Visit Salt Lake Connect Pass City Tour erhält man neben dem Busticket auch freien Eintritt u.a. in einige Museen, den Zoo, das Planetarium und Ermäßigungen für weitere Attraktionen. Die Touren werden von Juni – 3. September angeboten, täglich von 9:30 – 18:00 Uhr. Der Pass kostet für Erwachsene 35 USD (ca. 22 Euro) pro Tag, für Kinder und Senioren ermäßigt. Der Connect Pass ist auch ohne City Tour zu erstehen; Tagespässe kosten dann 20 USD für Erwachsene, 30 für zwei Tage etc. www.visitsaltlake.com/visit/connect_whatis.php

10. Wussten Sie eigentlich….

...dass der Name „Utah“ von dem Stamm der Ute stammt? Die Ute waren einst Nomaden, die in sieben Stämme aufgeteilt waren und in weiten Teilen Utahs, Colorados und New Mexicos zu Hause waren. Die Mormonensiedler, die unter ihrem Anführer Brigham Young Utah seit 1847 besiedelten, hatten das Land 1849 provisorisch „Deseret“ genannt, ein Wort aus dem Buch Mormon, das für Honigbiene steht. Der U.S. Congress änderte es 1850 in „Territory of Utah“. Als 1896 Utah als 45. Bundesstaat der USA aufgenommen wurde, nachdem man die Polygamie offiziell verboten hatte, wurde aus dem „Territory“ der „State of Utah“. Deseret taucht heute noch in vielen Bereichen der „Kirche Jesu Christi der heiligen der letzten Tage“ auf. Die Ute leben heute in der Uintah & Ouray Reservation im Nordosten Utahs, 240 km östlich von Salt Lake City. Mit mehr als 18.000 km² ist es das zweitgrößte Reservat der USA, Fort Duchesne (sprich: du-chain) ist Sitz der Hauptverwaltung der Ute. Zwei weitere Ute-Reservate gibt es im Südwesten Colorados und Nordwesten New Mexicos.
www.utah.com/tribes/ute_main.htm, www.utetribe.com
Unser Bild zeigt das Hovenweep National Monument im Südosten Utahs, an der Grenze zu Colorado. Hier stehen gut erhaltene Dorfruinen aus dem Jahr 900 n.Chr. In der Sprache der Ute bedeutet Hovenweep „Ödes Land“. www.nps.gov/hove

11. My Utah

Hier haben Sie die Möglichkeit, uns Ihr schönstes Utah Bild zuzusenden. Das Gewinnerphoto wird prämiert und hier veröffentlicht. Einen Einsendeschluss gibt es nicht. Wer für eine Ausgabe zu spät ist, wird automatisch für die nächste berücksichtigt! Bilder können Sie an utah@getitacross-news.de schicken.
Das Gewinnerphoto unseres Februar Aufrufs erreichte uns aus Bitz auf der Schwäbischen Alb und zeigt die Wave in den Coyote Buttes North im Grenzgebiet Utah/Arizona nach einem Regenguss. Herzlichen Glückwunsch, Heidi und Werner Nirschl!
Wer wissen möchte, wie man zu dieser Formation gelangt, liest sich den nächsten Punkt durch.

12. Was ich schon immer mal wissen wollte….

In dieser Rubrik können Sie uns Fragen stellen. Wir beantworten diese natürlich individuell, zusätzlich wird eine Frage ausgewählt und im Newsletter beantwortet.

Wie komme ich zur Wave?

Nach dem ersten Newsletter erhielten wir zahlreiche Anfragen zum Paria Canyon/Vermilion Cliffs Wilderness in den Coyote Buttes North in der Grenzregion Utah/Arizona, also dort, wo sich die berühmte Wave befindet. Viele wollten wissen, wie man dorthin kommt und wie man einen Permit dafür erhält. Da das Gebiet sowieso schon so bekannt ist, wollten wir hier eigentlich kein Bild veröffentlichen, aber das Gewinnerphoto hat dann doch gesiegt (s. letzten Absatz). Aufgrund der großen Beliebtheit dieser sehr sensiblen Landschaft hat man mittlerweile ein streng geregeltes Permit (Erlaubnis) System für die Coyote Buttes North eingeführt. Täglich dürfen maximal 20 Personen in das Gebiet. 10 Permits werden übers Internet verlost bzw. vergeben, für die man sich vier Monate zuvor „bewerben“ muss. 10 weitere Permits, sogenannte „Walk-in“ Permits werden am Vortag vor Ort verlost bzw. bei wenig Andrang vergeben. Letztere erhält man zwischen Mitte März und Mitte November in der Paria Ranger Station zwischen Big Water und Kanab, im Winter im Kanab Field Office. Die Permits kosten 5 USD pro Person. Wer erfolgreich eine Erlaubnis ergattert hat, bekommt entsprechendes Kartenmaterial an die Hand. Wichtig ist, die Öffnungszeiten der Ranger Stationen zu beachten, zudem im Sommer den Zeitunterschied zwischen Arizona und Utah, sollte man von Page aus starten. Die Chancen auf einen Permit stehen aufgrund der idealen Wetterbedingungen und dem damit verbundenen großen Andrang im April und Mai sowie September und Oktober am schlechtesten. Alle detaillierten Informationen dazu unter www.blm.gov/az/asfo/paria/coyote_buttes/permits.htm#lottery
Alternativ zur Wave gibt es in der Region noch so viel zu entdecken!! Im Laufe der nächsten Newsletter werden wir Ihnen einige andere schöne Gebiete vorstellen!

Utah Office of Tourism
c/o Get It Across Marketing & PR
Neumarkt 33
50667 Köln
Tel.: 0221-2336406
Fax: 0221-2336450
utah@getitacross-news.de
http://www.visitutah.eu
http://www.getitacross.de
http://www.getitacross-news.de


Patti Denny
Manager Travel Trade Program
Utah Office of Tourism
Council Hall/Capitol Hill
300 North State Street
Salt Lake City, Utah 84114
Tel: 801 538 1318
Fax: 801 538 1399
pdenny@utah.gov
www.utah.travel



Marketing and Representation: Utah Office of Tourism; Colorado Tourism Office; New Mexico Connection (Farmington, Albuquerque, Las Cruces); The Florida Keys & Key West; Arizona Travel Info; New York Airport Service Group (CitySights NY, Go Airlink NY); New York Water Taxi. Presse: Utah Office of Tourism; Grand Canyon West; New York Water Taxi.

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